BGH · Urteil vom 24. April 2012
XI ZR 96/11: Pharming: Zehn TAN beim Login trotz Warnhinweis
Der Kunde gab beim Login zehn TAN ein. Der BGH bejahte eine fahrlässige Pflichtverletzung und wies die Revision zurück. Wichtig: Der Zahlungsfall stammt aus der Zeit vor dem heutigen Zahlungsdiensterecht; einfache Fahrlässigkeit aus diesem Urteil darf nicht als heutiger Haftungsmaßstab übernommen werden.
Originalquelle und Nachweis
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Rechtslage und zeitliche Einordnung
Diese Entscheidung liegt zeitlich vor EuGH C‑70/25 vom 15.10.2026. Aussagen zur Kundenhaftung sind deshalb zusammen mit der unionsrechtlichen Pflicht zur unverzüglichen Erstattung zu lesen. EuGH C‑70/25 und die Grenzen der Erstattung →
Themen: Phishing / Telefonbetrug · Kundenhaftung / Sicherheit
Verbindungen im Bestand
In diesen Entscheidungen genannt
- OLG Düsseldorf 14 U 37/25 · 23.02.2026
Autorisierung: Erstattungsanspruch bei streitiger Zahlungsfreigabe - LG Bielefeld 22 S 81/25 · 25.09.2025
Phishing‑Schaden: Deckung durch eine Hausratversicherung mit Internetschutz - OLG Düsseldorf 14 U 83/24 · 18.06.2025
EasyTAN: Registrierung durch Dritte und Zahlungsfreigaben - OLG München 19 U 2204/22 · 22.09.2022
Online‑Banking: Sicherheitsmerkmale und gegenseitige Ansprüche - LG Köln 15 O 505/14 · 30.07.2015
TAN‑Generator: Überweisungsfreigabe nach einem Angriff - LG Essen 6 O 339/14 · 04.12.2014
Unberechtigter Zugriff auf ein Girokonto und Erstattungsanspruch - AG Bonn 109 C 223/13 · 15.04.2014
Online‑Banking: Rückforderung einer streitigen Überweisung - AG Krefeld 7 C 605/11 · 06.07.2012
Mehrere Überweisungen: Rückforderung nach Online-Banking-Missbrauch
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BGH, Urteil vom 24.04.2012 – XI ZR 96/11
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